Lerne, wie Körperwahrnehmung, Nervensystem-Regulation und Embodiment zusammenwirken – für Deine persönliche Entwicklung und für die professionelle Begleitung anderer Menschen. Diese Live-Online-Ausbildung verbindet körperorientierte Praxis, Achtsamkeit und Coaching-Kompetenz auf fundierte und alltagsnahe Weise.
Diese Ausbildung ist für Dich, wenn Du Embodiment nicht nur verstehen, sondern verkörpern und anwenden möchtest
Die Ausbildung richtet sich an Coaches, Therapeut:innen, Berater:innen und Menschen in begleitenden Berufen – ebenso wie an alle, die ihre Körperwahrnehmung, Selbstregulation und innere Stabilität fundiert vertiefen möchten. Du lernst, körperliche Signale bewusster wahrzunehmen, das autonome Nervensystem besser zu verstehen und Embodiment in Veränderungsprozessen wirksam einzusetzen.
Das erwartet Dich in der Ausbildung
- Embodiment praxisnah erleben und sicher anwenden
- Körperwahrnehmung und Selbstregulation gezielt vertiefen
- das autonome Nervensystem besser verstehen und unterstützen
- Atem, Haltung, Bewegung und Wahrnehmung in Veränderungsprozesse integrieren
- Menschen klarer, präsenter und körperorientierter begleiten
So ist die Ausbildung aufgebaut
Die Ausbildung findet live online in einer festen Gruppe statt und verbindet fundiertes Wissen mit erfahrungsorientierter Praxis. Über 16 Wochen lernst Du, Embodiment, Atemarbeit, Nervensystem-Regulation und körperorientierte Coaching-Methoden Schritt für Schritt in Dein eigenes Leben und in die Begleitung anderer zu integrieren.
Embodiment unterstützt die natürliche Regulierung des Nervensystems.
Embodiment stärkt die Fähigkeit, im Körper präsent zu bleiben – auch dann, wenn es innerlich eng, unruhig oder intensiv wird. Dadurch wächst die Erfahrung, Stress nicht sofort vermeiden zu müssen, sondern diesen bewusst zu durchleben und wieder in Sicherheit anzukommen. Genau darin entstehen Resilienz, Verkörperung und ein tieferes Gefühl von innerem Halt.
Körper, Geist und Nervensystem in Balance: 16 Wochen intensive Praxis für tiefgreifende Transformation
Über 16 Wochen hinweg entsteht ein Raum, in dem wir uns nicht nur einmal begegnen, sondern gemeinsam einen Weg gehen. Wir begleiten uns durch persönliche Prozesse, durch Zweifel und neue Erkenntnisse – und wachsen dabei miteinander. Wenn du dir einen solchen geschützten Raum für Entwicklung und Begegnung wünschst, freue ich mich, wenn du Teil der Reise zum Embodiment Practitioner wirst.
Häufige Fragen zur Ausbildung
Was ist Embodiment?
Embodiment beschreibt das Zusammenspiel von Körper, Geist und Emotionen. Unsere Gedanken und Gefühle spiegeln sich im Körper wider – gleichzeitig kann der Körper unsere Stimmung und unser Verhalten beeinflussen. Durch gezielte Embodiment-Übungen und Körperarbeit lassen sich Stress regulieren, innere Blockaden lösen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
Embodiment ist kein schneller Trick oder Life-Hack. Es geht darum, eine Haltung im Leben zu entwickeln, die sich wieder an Deinem eigenen Körperbewusstsein orientiert. Dabei lernst Du, Deine Bedürfnisse – sowohl körperlich als auch psychisch – als natürliche Impulse wahrzunehmen und eigene Wege für mehr Körperbewusstsein zu finden.
In unseren Ausbildungen oder durch andere Impulse kannst Du dann entscheiden, was für dich wirklich hilfreich ist – nicht nur, weil es eine „Expertenmeinung“ sagt, sondern weil Dein Körper Dir seine Weisheit zeigt. Dafür braucht es einen dauerhaften Zugang zum eigenen Körper, den Du durch tägliche Übungen und neugieriges Erkunden Deiner inneren Erfahrungen aufbaust.
Natürlich gibt es dabei Höhen und Tiefen – das ist ganz normal. Wichtig ist, dass Du in allen Stimmungen übst und für dich Da bist. Als Trainer begleite ich Dich auf diesem Weg mit intensiver persönlicher Unterstützung, Reflexion und Integration Deiner Embodiment-Erfahrungen.
Was ist der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Embodiment?
Achtsamkeit und Embodiment helfen Menschen dabei, besser mit Stress umzugehen und ihre innere Widerstandskraft (Resilienz) zu stärken. Beide arbeiten mit dem Prinzip der vertikalen Integration – also damit, wie verschiedene Bereiche unseres Gehirns zusammenarbeiten.
Dabei gibt es zwei grundlegende Ansätze: Top-Down und Bottom-Up.
Beim Achtsamkeits-Coaching steht der Top-Down-Ansatz im Mittelpunkt. Das bedeutet: Man arbeitet vor allem mit den höheren Gehirnregionen, insbesondere dem Neokortex. Durch Gespräche und verschiedene Methoden lernt der Coachee, seine Gedanken, Gefühle und Lebenssituationen bewusst wahrzunehmen und neu zu bewerten. Dazu gehören zum Beispiel Meditation, achtsames Beobachten der eigenen Gedanken sowie das Hinterfragen und Verändern von Glaubenssätzen, etwa mit Techniken aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Auch Fragen nach Sinn und Bedeutung spielen eine Rolle. Zwar wirken Meditation und bewusstes Atmen auch auf die tieferen Gehirnbereiche, doch der Schwerpunkt liegt meist auf dem reflektierenden Gespräch mit dem Coach.
Beim Embodiment-Ansatz wird dagegen der Bottom-Up-Weg genutzt. Hier beginnt die Arbeit direkt beim Körper und beim Nervensystem. Ziel ist es, auf das Stammhirn und das vegetative Nervensystem einzuwirken. Das geschieht zum Beispiel durch verschiedene Atemtechniken, durch neurogenes Zittern oder andere körperbasierte Methoden, die helfen, das Nervensystem zu regulieren.
Beide Ansätze – Achtsamkeit und Embodiment – sind körperorientiert. Das bedeutet: Es geht nicht nur darum, über Probleme nachzudenken. Ebenso wichtig ist es, die eigenen Gefühle und Körperempfindungen wahrzunehmen – möglichst aufmerksam, ohne Bewertung und mit einer freundlichen, wohlwollenden Haltung sich selbst gegenüber.
Mehr Infos zum Thema "Vertikale Integration" findest Du hier: Was ist der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Embodiment?
Für wen ist die Embodiment Practitioner Ausbildung geeignet?
Die Ausbildung richtet sich an Menschen, die Körperarbeit und Achtsamkeit in ihre berufliche oder persönliche Entwicklung integrieren möchten. Besonders geeignet ist sie für:
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Coaches und Berater:innen
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Therapeut:innen und Heilpraktiker:innen
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Yoga- und Meditationslehrer:innen
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Menschen in pädagogischen oder sozialen Berufen
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alle, die ihre eigene Körperwahrnehmung und Selbstregulation vertiefen möchten
Vorkenntnisse sind erforderlich.
Was lerne ich in der Embodiment Practitioner Ausbildung?
In der Ausbildung zum Embodiment Practitioner lernst du, wie du Körperwahrnehmung, Bewegung und achtsame Aufmerksamkeit gezielt im Coaching einsetzen kannst. Dazu gehören unter anderem:
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Embodiment-Übungen zur Stressregulation
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Methoden zur Wahrnehmung von Körperimpulsen
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Übungen zur Selbstregulation des Nervensystems
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Integration von Körperarbeit in Coachingprozesse
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praktische Anwendungen für Alltag, Coaching und persönliche Entwicklung
Hier eine Auswahl von Fragen, die wir gemeinsam theoretisch und praktisch erkunden werden:
- Wie kannst Du dein autonomes Nervensystem auf die Probe stellen und seine wahre Kraft entdecken?
- Welche einfachen Tricks aktivieren Deine körpereigenen Glückshormone und lassen Dich sofort besser fühlen?
- Wie gelingt es Dir, den magischen Flow-Moment im Alltag zu erzeugen – auf eine entspannte und natürliche Weise?
- Warum ist Zittern eine erstaunliche Methode, um emotionale Blockaden zu lösen und Körper sowie Seele zu reinigen?
- Wo findest Du in dir selbst einen sicheren Ort, an dem du Ruhe und Geborgenheit spürst – auch in stürmischen Zeiten?
- Was passiert, wenn Du kontrolliert hyperventilierst – und wie kannst Du diese Technik für mehr Energie und Klarheit nutzen?
- Warum ist körpereigenes Stickstoffmonoxid der geheime Schlüssel zu deiner Gesundheit – und wie kannst Du es aktivieren?
- Wie können Superfoods wie Rohkakao Deine Vitalität steigern und dein Wohlbefinden auf ein neues Level heben?
- Wusstest Du, dass dein Darm intelligenter ist als dein Gehirn? Erfahre, warum das so ist – und was Du daraus lernen kannst!
- Trotz ausreichender Nahrung: Warum fühlst Du Dich oft energielos – und was kannst Du dagegen tun?
- Welche Nährstoffe bringen Deinen Energiestoffwechsel richtig in Schwung – für mehr Power im Alltag?
- Wie kannst du Blockaden durch Vokalisierung und Tönen auflösen und Dich frei fühlen wie nie zuvor?
- Wie kannst du Deinen Bewusstseinszustand ganz ohne Drogen verändern – einfach durch bewusste Techniken?
- Was brauchst Du, um dein Stresserleben zu regulieren und resilienter gegenüber Herausforderungen zu werden?
- Wie bringst Du Atmung und Herzschlag in perfekte Harmonie – für mehr innere Balance?
- Warum ist Schlaf das wichtigste Fundament Deiner Gesundheit – und wie kannst Du ihn optimal nutzen?
- Welche Strategien helfen Dir, nachhaltige Gewohnheiten zu etablieren und konstruktiv mit Rückschlägen umzugehen?
Wie läuft die Ausbildung zum Embodiment Practitioner ab?
Die Ausbildung findet live online in einer kleinen Gruppe über 16 Wochen statt. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt und beinhalten sowohl theoretische Grundlagen als auch viele praktische Übungen.
Typische Bestandteile der Ausbildung sind:
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Live-Online-Sessions
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Embodiment-Übungen und Selbsterfahrung
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Reflexion und Austausch in der Gruppe
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Integration der Methoden in Coaching und Alltag
Werden die Kurseinheiten aufgezeichnet?
Ja. Die Kurseinheiten werden per Video aufgezeichnet, sodass du sie jederzeit noch einmal ansehen kannst.
Das ermöglicht dir, die Inhalte in deinem eigenen Tempo zu vertiefen, Übungen zu wiederholen und wichtige Impulse aus der Ausbildung langfristig zu integrieren.
Kann ich an der Ausbildung teilnehmen, wenn ich nicht immer live dabei sein kann?
Ja. Wenn du einmal nicht live teilnehmen kannst, ist das kein Problem.
Du kannst die Aufzeichnungen der Kurseinheiten nutzen, um die Inhalte nachzuholen und die Übungen eigenständig durchzuführen. Die Ausbildung kann daher auch vollständig über die Videoaufzeichnungen verfolgt werden.
Welche Materialien erhalte ich während der Ausbildung?
Zu jeder Kurseinheit erhältst du ausführliche PDF-Handouts, die du dir selbst ausdrucken kannst.
Diese Unterlagen enthalten die wichtigsten Inhalte, Übungen und Impulse der jeweiligen Einheit und unterstützen dich dabei, das Gelernte strukturiert zu wiederholen und zu vertiefen.
Zusätzliches Selbststudium von weiteren Quellen oder Fachbüchern ist nicht notwendig, da alle relevanten Inhalte innerhalb der Ausbildung vermittelt werden.
Welche Rolle spielt die eigene Embodimentpraxis in der Ausbildung?
Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung ist die kontinuierliche Embodimentpraxis im Kurs und auch im Alltag.
In der Embodiment Practitioner Ausbildung übst Du die gelernten Inhalte im Kurs in unseren Praxisteilen. Einfach, anschaulich und nachhaltig wirksam. Die Videoaufzeichnungen und die Handouts helfen Dir bei der Integration und Vertiefung Deiner Lernerfahrungen. Zusätzlich bringen wir Dich mit den anderen TeilnehmerInnen in wechselnden Kleingruppen (2-3 Teilnehmer) für Übungen und inspirierenden Austausch zusammen.
Du erhälst innerhalb der Ausbildung regelmäßige Impulse, Übungen und Praxisanleitungen, um deine persönliche Embodimentpraxis auch in Deinem Alltag Schritt für Schritt zu vertiefen.
Erhalte ich ein Zertifikat nach der Ausbildung?
Ja. Am Ende der Ausbildung erhältst du das Zertifikat „Embodiment Practitioner“.
Voraussetzung dafür ist die schriftliche Dokumentation deines Embodiment-Prozesses über min. 8 Wochen, in denen du die erlernten Methoden praktisch anwendest.
Diese Praxisarbeit hilft dir, deine Embodimentpraxis zu vertiefen und das Thema Nervensystemregulation spürbar zu verstehen.
Kann ich Embodiment im Coaching einsetzen?
Ja. Embodiment wird zunehmend im Coaching, in Therapie und Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt. Körperorientierte Methoden können Coachingprozesse vertiefen und Menschen helfen, Veränderungen nicht nur kognitiv, sondern auch körperlich zu integrieren.
Kann ich für die Ausbildung den Bildungsscheck NRW 2.0 nutzen?
Ja. Teilnehmende aus NRW können für diese Ausbildung eine Förderung von 500€ beantragen, einfach & unbürokratisch.
Links Bildungsscheck 2.0: Voraussetzungen prüfen | Antrag erstellen
